03.03.2023

Olten mit seinem Berufsbildungszentrum wurde zum «Digi-Tal der Schweiz» 2023 erkoren

Wenn die Sicherheit der Patientinnen und Patienten erhöht und gleichzeitig das Pflegepersonal entlastet werden kann, dann handelt es sich um eine klassische «Win-Win-Situation». Genau das erreicht die wegweisende Kooperation zwischen dem Berufsbildungszentrum Olten und dem Solothurner Start-up Qumea. Sie wurde von den Leserinnen und Leser der Zeitschriften Schweizer Illustrierte und L’Illustré zum «Digi-Tal 2023» erkoren.

Zukunftsweisende Innovationen entstehen auch ausserhalb der grossen städtischen Zentren. Die Zusammenarbeit zwischen dem Berufsbildungszentrum Olten und dem solothurnischen Start-up Qumea ist ein gutes Beispiel dafür. Das Berufsbildungszentrum Olten treibt die digitale Transformation in der Ausbildung aktiv voran – nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis. Denn die Digitalisierung lässt sich auch in der Medizin nicht mehr aufhalten. Deshalb wurde die Zusammenarbeit mit dem Start-up Qumea gesucht, um die digitale Kompetenz zu erhöhen. Mittels Qumea lernen die Studierenden zu evaluieren, wann die technischen Helfer am besten zum Einsatz kommen und können damit Praxiserfahrung sammeln. Jurymitglied Pascale Vonmont, CEO Gebert Rüf Stiftung, bestätigt die Wichtigkeit technologischer Kompetenzen: «Die Arbeitswelt der Zukunft verlangt insbesondere unternehmerische Fähigkeiten und digitale Technologie-Kompetenzen. Das BBZ Olten zeigt mit dem Einbezug von konkreten Praxisbeispielen wie Quema exemplarisch, wie sich das in der heutigen Ausbildung implementieren lässt.»

Qumea hat einen diskreten Sensor entwickelt, welcher kontinuierlich die Aktivität und Mobilität der Patientinnen und Patienten überwacht und automatisch um Unterstützung bittet, wenn Bedarf besteht. Ein Beispiel ist die Überwachung nach Operationen: Gerade kurz nach Eingriffen sind Personen geschwächt und sonst selbstverständliche Aufgaben werden zur grossen Herausforderung. Somit steigt das Sturzrisiko in bedeutendem Mass. Der Sensor von Qumea überwacht in dieser kritischen Phase die Genesenden zuverlässig und kontinuierlich.  So entlastet der Sensor die Pflegenden, da sie bei benötigter Unterstützung direkt per App durch die Patienten informiert werden. Das wirkt sich effizienzsteigernd aus. Für Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter Group Strategy & Development bei Swisscom, «ein eindrückliches Beispiel dafür wie neue Technologien einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten können.»

Gerade innerhalb der Gesundheitspflege ist es dort, wo die digitalen Helfer zu einer Zeiteinsparung beitragen, ohne dass die Pflege an Qualität einbüsst, von grosser Wichtigkeit, wie Georg Berger, Direktor des Berufszentrums Olten, festhält: «Die Möglichkeiten der Digitalisierung können den Fachkräftemangel in der Pflege entschärfen».

Das «Schweizer Digi-Tal» des Jahres wird im Rahmen der Swiss Digital Days verliehen, unterstützt von den Hauptpartnern Die Post und Swisscom sowie den Medienpartnern Schweizer Illustrierte und L’Illustré.

Ringier Axel Springer Schweiz AG

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