Schweizer Auto des Jahres 2021: Ein Newcomer und ein Bestseller holen sich die Trophäen

Schweizer Auto des Jahres 2021: Ein Newcomer und ein Bestseller holen sich die Trophäen

Bereits zum zehnten Mal suchte die Schweizer Illustrierte zusammen mit ihren Partnern AutoScout24, BLICK, SonntagsBlick, L’illustré und il caffè das «Schweizer Auto des Jahres». In den zwei Kategorien der grössten sprachübergreifenden Autowahl buhlten dabei 47 Neuheiten um die Gunst von Jury und Publikum. Eine Schweizer Fachjury kürte «Das Schweizer Auto des Jahres». Zudem gingen rund 25'000 Stimmen bei der landesweiten Wahl «Das Lieblingsauto der Schweizer» ein – das macht einen Zuwachs von rund 50 Prozent gegenüber der Austragung im letzten Jahr. «Das Auto hat auch und gerade in diesem Pandemie-Jahr eine grosse und treue Fangemeinde in der Schweiz», sagt Jurypräsident Urs Heller. Die Auszeichnung konnte nicht wie gewohnt an einer «Auto des Jahres»-Gala übergeben werden. Die Lösung im Corona-Jahr: Rainer Maria Salzgeber moderierte eine digitale Ehrung und überbrachte die Trophäen von Rolf Knie den Gewinnern persönlich. Hier geht's zum Video.

 

Die Mitglieder der fünfzehnköpfigen Fachjury – neben Fachjournalisten und Umweltexpertinnen unter anderem der Schweizer DTM-Pilot Nico Müller, Rennprofi Fredy Barth, sowie Ex-F1-Fahrer und TV-Moderator Marc Surer – kürten die Elektro-Limousine Polestar 2 der in diesem Herbst erst startenden neuen Marke Polestar zum «Schweizer Auto des Jahres 2021». Bei der Publikumswahl «Lieblingsauto der Schweizer» setzte sich die neue Generation des Schweizer Bestsellers Skoda Octavia Combi durch.

 

Das Schweizer Auto des Jahres: Polestar 2

Vom Newcomer in der Schweiz zum grossen Sieger: Der noblen Volvo-Tochter Polestar ist mit dem neuen Polestar 2 ein Überraschungscoup gelungen. Diesen Herbst gerade erst frisch in der Schweiz gestartet, überzeugte die batterieelektrische Limousine für ab 57'900 Franken auf der ganzen Linie. Zum nordisch-klaren Design kommen Allradantrieb über zwei Elektromotoren mit zusammen 408 PS, ein edel gestaltetes Interieur und volle Vernetzung dank Google-Einbindung. In nur 4,2 Sekunden spurtet der Polestar 2 auf Tempo 100; sein Batteriepaket mit 78 Kilowattstunden Kapazität ermöglicht bis zu 470 Kilometer Reichweite mit einer Ladung. Aber nicht nur der Polestar 2, sondern auch das Konzept der Marke überrascht: Sie will sich ohne festes Händlernetz online und über Pop-Up-Stores mit den Kunden vernetzen. Mit 23,0 Prozent der Jurystimmen rollte der Polestar 2 mit deutlichem Abstand über die Zielgerade.

Mit 12,0 Prozent der Jurystimmen sicherte sich mit dem VW ID.3 das erste Modell einer ganz neuen Wolfsburger Modellfamilie mit elektrischem Antrieb Platz 2. Mit 9,9 Prozent der Stimmen folgt mit dem Opel Corsa-e das erste Elektromodell der Marke, die sich gerade mit Riesenschritten Richtung Elektrifizierung neu ausrichtet.

 

Das Lieblingsauto der Schweizer: Skoda Octavia Combi

Aus 47 Auto-Neuheiten hat die grösste sprachübergreifende Autojury der Schweiz, bestehend aus Leserinnen, Lesern sowie Usern von Schweizer Illustrierte, AutoScout24, BLICK, SonntagsBlick, L’illustré und il caffè ihren Favoriten bestimmt. Rund 25'000 Stimmen wurden bei der Wahl zum «Lieblingsauto der Schweizer» abgegeben. Darunter entschieden sich 9,6 Prozent für den Skoda Octavia Combi. Im Jahr 2017 entthronte der kompakte Kombi mit geräumigem Interieur den lange unangefochtenen VW Golf als meistverkauftes Auto der Schweiz. Seitdem rangiert er konstant an der Spitze der Verkaufsstatistik – und in diesem Jahr auch ganz vorn in der Lesergunst. Auf Platz 2 folgt ein bekanntes Modell: Im Jahr 2018 avancierte der Volvo XC40 bereits zum «Schweizer Auto des Jahres». Jetzt, drei Jahre später, rollt die Variante mit Plug-in-Hybridantrieb mit 7,9 Prozent der Leserstimmen ins Ziel. Mit 6,7 Prozent der Stimmen vervollständigt der sportliche Elektro-SUV Audi e-tron Sportback S auf Platz 3 das Sieger-Trio.

 

Grün wird zur Normalität

Die Elektromobilität ist in der Schweiz angekommen: Alle Siegermodelle auf den Treppchen beider Wahlen verfügen über einen rein elektrischen Antrieb oder sind in einer elektrifizierten Variante lieferbar. Die Schweizer Verkaufsstatistik dieses Jahres weist für jeden dritten Neuwagen bereits einen Alternativantrieb aus. Grüne Antriebe werden also zur Selbstverständlichkeit. Nach neun Jahren wurde die Wahl zum «Grünsten Auto der Schweiz» in diesem Jahr daher erstmals nicht mehr ausgetragen. «Unterdessen sind alle Autos grün – es braucht also die Wahl des ‹Grünsten Autos der Schweiz› nicht mehr», sagt Jurypräsident Urs Heller.

 

Eine glückliche SUV-Gewinnerin

Bei der grossen und in allen Landesteilen durchgeführten Publikumswahl «Lieblingsauto der Schweizer» konnte man nicht nur für seinen automobilen Favoriten abstimmen, sondern auch attraktive Preise gewinnen. Den Hauptpreis, einen Mitsubishi Outlander PHEV mit sparsamem Plug-in-Hybridantrieb im Wert von bis zu 52’600 Franken, wird künftig Sandra Dabow aus Domat/Ems steuern. Ronny Zimmermann aus Pfäffikon darf sich auf einen Satz Autopneu freuen. Und Marianne Weyeneth aus Wangenried kann sich auf einen Fahrkurs ihrer Wahl bei TCS Training & Events freuen.

 

Die Sieger 2021 auf einen Blick

«Das Schweizer Auto des Jahres»

1. Polestar 2

2. VW ID.3

3. Opel Corsa-e

 

«Das Lieblingsauto der Schweizer»

1. Skoda Octavia Combi

2. Volvo XC40 PHEV

3. Audi e-tron Sportback S

Alle Bilder können unter www.schweizer-auto-des-jahres.ch/bilder heruntergeladen werden.

 

Ringier Axel Springer Schweiz AG

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